Imagepflege und Mund-Propaganda

In ländlichen Gegenden spielt der Dorfklatsch eine wichtige unterstützende Rolle. Am Stammtisch und im Sportverein wird bekannt, dass eine interessante Stelle zu besetzen ist.
Dies wird in der Regel fleißig weitergetragen, in der Stadt weniger intensiv als in ländlichen Regionen.

Diese Mund Propaganda bedeutet zugleich in der Regel einen Imagegewinn mit Werbewirkung; sie wirkt sich also nicht nur für die Suche nach einem neuen Bewerber positiv aus, sondern eventuell auch im Hinblick auf neue Kunden und Aufträge.

Die positive Mund Propaganda kann noch dadurch gefördert werden, dass Mitarbeiter eine Prämie erhalten, wenn es ihnen gelingt, einen geeigneten Bewerber ausfindig zu machen. Diese Prämie wird nicht zuletzt die Pflegekräfte davon abhalten, negative Geschichten über ihr Unternehmen in Umlauf zu bringen. In diesem Fall wird es ihnen wohl kaum gelingen, entsprechende Bewerbungen anzuregen!

Ein weiterer positiver Aspekt der Anwerbung durch Mitarbeitende besteht darin, dass die KollegInnen sich für den „Neuen“ mitverantwortlich fühlen. Der, die „Neue“ wird bei der Einarbeitung in besonderer Weise unterstützt.

Diese Bemühungen können auch dadurch noch unterstützt werden, dass die Mitarbeiter eine Prämie erhalten, wenn von ihnen vorgeschlagene neue Bewerber ihre Probezeit überstanden haben und fest eingestellt werden.

Aushänge im Schaufenster und im Internet. Betriebe, die ein Ladengeschäft unterhalten, bietet sich zudem die Möglichkeit eines Aushangs an.

Im Schaufenster des Geschäftes oder in einem extra angebrachten Schaukasten. Es könnte durch ein Plakat angekündigt werden, dass eine Stelle zu besetzen ist.

Auf diese Weise werden insbesondere Menschen aus der näheren Wohnumgebung angesprochen, die diesem Betrieb schon seit vielen Jahren kennen und dort bereits Kunden sind.
Freundlich Mitarbeiter (m/w) gesucht

Nicht zuletzt wird damit auch ein positiver Imageeffekt erreicht, weil der Betrieb ausbildet oder Arbeitsplätze schafft.

Ergänzend dazu könnten Flugblätter mit dem Stellenangebot bei Kreisbehörden, Innungen, Arbeitsämtern, öffentlichen Einrichtungen, Volkshochschulen, aber auch Vereinen, Sportplätzen, Dorfgemeinschaftshäusern und dergleichen ausgelegt oder ausgehängt werden.

Sehr zu empfehlen ist in diesem Fall ein Gespräch mit den örtlichen Pressevertretern. Auch andere Meinungsmacher oder Multiplikatoren können hier einbezogen werden. Zum Beispiel der Dorffriseur, der Pastor, Lehrer, Ärzte, Kommunalvertreter, Vereinsvorsitzende und dergleichen mehr.

Auch manche regionalen Radiosender geben solche Stellenangebote kostenlos weiter.

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2 Antworten zu “Imagepflege und Mund-Propaganda”

  1. Viola Zweschke sagt:

    Ein paar sehr interessante Anregungen, um neue Mitarbeiter zu finden. Mund-zu-Mund-Propaganda für eine neue Stelle ist dabei nicht nur in ländlichen Gegenden erfolgsversprechend.

  2. Holger Kehl sagt:

    Lieber Herr Dr. Joachim von Hein,

    ich freue mich auf Ihren Blog aufmerksam geworden zu sein, auf den ich über Ihr Xing-Profil aufmerksam wurde. Der Blog gefällt mir sehr gut und ich empfehle diesen sehr gerne in meinem ne(t)work weiter.

    Beeindruckend finde ich, dass Sie sich für ein Begrüßungsvideo auf Ihrem Blog entschieden haben. Möglicherweise fragen Sie sich nun warum?

    Die Auflösung finden Sie auf meinem Blog unter http://Holger-Kehl.de, der unter dem Motto „Raus aus dem Hamsterrad“ entstanden ist.

    Verständlicher wird die Überschrift wenn Sie meinen beruflichen Werdegang betrachten.

    Nach vierzig Berufsjahren in unkündbarer Anstellung in einem internationalen Konzern. Davon die letzten sechszehn Jahre im Vertrieb und zuletzt als Sales Manager mit entsprechender finanzieller und technischer Ausstattung, habe ich mich im letzten Jahr sehr bewusst für die Selbständigkeit entschieden.

    Für die Erfahrungen und das was ich in den vierzig Jahren lernen durfte bin ich sehr dankbar. Dennoch haben sich die Rahmenbedingungen im Konzern derart geändert, dass ich mich für meine FREIHEIT aus dem Hamsterrad auszusteigen entschied.

    Mein Lebensmotto:
    „Geben, nehmen, gemeinsam wachsen und zwar genau in dieser Reihenfolge!“ ,
    ist mir Motivation im beruflichen wie im privaten Leben. Es ist mir wichtig, genau die Menschen zu erreichen, die mit meinem Lebensmotto etwas anfangen können und wollen.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg!

    Herzliche Grüße
    Holger Kehl

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